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275 Jahre Stadtrechte und 25 Jahre kommunale Neuordnung
Im Jahr 1719 wurde Bünde zusammen mit Versmold, Halle,
Borgholzhausen, Werther, Enger, Vlotho und Oldendorf zur
Titularstadt erhoben, erhielt aber erst 1742 eine Magistrats-
verfassung. Wirtschaftlichen Nutzen hatte Bünde dadurch
zunächst nicht. Immerhin konnte sich Bündes Einwohnerzahl,
vornehmlich durch Zuzug von Handwerkern, Garnhändlern
und Kleinbauern, nach Ausgang des Mittelalters, wo sie mit 230
zu berechnen ist, bis Mitte des 18. Jahrhunderts verdoppeln.
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| Bünder
Fabrikantenhaus |
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1816
wurde Bünde Kreisstadt und 1832 lehnte
Bünde die angebotene Erhebung zur Vollstadt ab
mit der Begründung, dass die Steuerkraft seiner
Einwohner für dir Besoldung eines städtischen Verwaltungsapparate
nicht ausreiche.
Bünde wurde weiter nach der Landgemeinde-
ordnung verwaltet.
Der Kreis Bünde 1832 dem Kreis Herford zugeschhlagen.
Bünde löste sich damals 1902 aus dem damaligen
Amtsverband Bünde und wurde amtsfreie Stadt.
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Bei
der kommunalen Neuordnung am 1. Januar 1969 vereinigte
sich die Stadt Bünde mit den Gemeinden des Amtes Ennigloh:
Ahle, Dünne, Ennigloh, Holsen, Hüffen, Hunnebrock,
Muckum,
Spradow, Südlengern, Werfen und einem Teil der Gemeinde Bustedt.
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