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Ein
Niedrigenergiehaus hat wesentlich geringere jährliche
Energiekosten als durchschnittliche Gebäude.
Dies wird besonders dadurch erreicht, dass
der Wärmefluss aus beheizten Räumen an die kältere
Umgebung verringert wird.
Ein Maß für den Wärmefluss ist der k-Wert. Er gibt
an, welche Wärme-menge bei einer Temperatur-differenz von
einem Kelvin bzw. einem Grad Celsius durch eine Fläche von
einem Quadratmeter strömt.
Der k-Wert sollte möglichst klein sein, denn ein großer
k-Wert bedeutet mehr Wärmeverlust. Ein sehr guter Wärmeschutz
der Außen-bauteile wird z.B. dadurch erreicht, dass Dach-geschossdecken,
geneigte Dächer, Dachabseiten und Flachdächer einen Wärmedurch-gangskoeffizienten
(k-Wert) von weniger als 0,15 W/m²K aufweisen, d.h. eine Dämmung
besitzen, die 25 cm und mehr hochwertigem Dämmstoff entspricht.
Die Dämmung sollte zudem möglichst durchgehend angebracht
werden und darf keine Spalten, Fugen und Löcher aufweisen.
Beim Bau eines Niedrigenergie-hauses
müssen auch die Details im Hinblick auf Wärmeschutz
sorgfältig ausgeführt sein. So sollte ein lückenloser
Anschluß zwischen Dach, - Dachgeschossdecken- und
Außenwanddämmung bestehen, die Fenster in die
dämmende Hülle eingefügt sein und gut dämmende
Steine für die Außen- und Innen-wandauflager
verwendet werden.
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Alle Außenbauteile
müssen natürlich sorgfältig gegen ein- und austretenden
Luftzug abgedichtet werden. Fugen und Ritzen sollten nicht
bestehen.
Zu einem Niedrigenergiehaus gehört außerdem eine
kontrollierte Be- und Entlüftung. Verbrauchte Luft aus
WC, Bad und Küche wird bei den Ablufts-ystemen abgesaugt
und über das Dach abgeführt. Bei Systemen mit Wärmerückgewinnung
wird die ver-brauchte Luft durch einen Wärme-austauscher
geschickt, in dem sie einen großen Teil ihres Energie-inhalts
an die von außen ange-saugte Frischluft abgibt.
Die Heizanlage im Niedrigenergie-haus muß sich dem
rasch ändernden Wärmebedarf schnell anpassen können:
durch einsetzende Sonnen-strahlung oder höhere Belegung
eines Raumes geht der Wärme-bedarf oft stark zurück,
manchmal sogar auf Null. Gut eingestellte Thermostatventile
und eine schnell regelbare Heizleistung müssen eine
schnelle Regulation gewährleisten.
ISie können sich auch an die Umweltberatung der Stadt Bünde,
Frau Bethke oder Herrn Schneider wenden:
Rathaus, Zimmer 214,
Tel:. 161-266.
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